Ein brennender Lastwagen hat am Freitagmorgen für einen größeren Feuerwehreinsatz auf der A7 gesorgt. Gegen 5:28 Uhr wurde die Feuerwehr zur Raststätte Harburger Berge in Fahrtrichtung Norden alarmiert. Dort stand die Zugmaschine eines Lkw in Flammen.

Der Fahrer war nach eigenen Angaben durch einen starken Brandgeruch nach verschmortem Kunststoff auf das Feuer aufmerksam geworden. Er sei davon aufgewacht und habe anschließend versucht, den Brand selbst zu löschen. Der Löschversuch blieb jedoch erfolglos. Die Flammen breiteten sich weiter aus und zerstörten die Zugmaschine vollständig.
Besonders problematisch entwickelte sich die Situation nach den Löscharbeiten. Der Gastank des Lastwagens reagierte offenbar chemisch und blies mehrfach unter hohem Druck Gas ab. Dadurch bestand im unmittelbaren Umfeld des Fahrzeugs Explosionsgefahr. Entsprechend vorsichtig mussten die Einsatzkräfte vorgehen.
Der Auflieger des Lastwagens blieb beladen. Er hatte rund 25.000 Liter Milch geladen.
Für die Löscharbeiten musste die A7 in Fahrtrichtung Norden für etwa eine Stunde vollständig gesperrt werden. Anschließend konnte der Verkehr zunächst wieder einspurig an der Einsatzstelle vorbeigeführt werden.
Die Raststätte Harburger Berge bleibt derzeit gesperrt. Aufgrund des weiterhin gefährlichen Gastanks besteht im unmittelbaren Bereich des Lastwagens weiterhin besondere Vorsicht.
