Symbolbild
Großeinsatz am Allermöher See in Hamburg-Bergedorf: Am Freitagnachmittag ist dort ein 15-jähriger Jugendlicher beim Baden untergegangen. Trotz eines umfangreichen Rettungseinsatzes konnte der Junge erst nach rund 40 Minuten aus dem Wasser geborgen werden.
Feuerwehr, Polizei und DLRG waren mit rund 50 Einsatzkräften vor Ort. Unterstützt wurden sie von Rettungstauchern, einem Rettungshubschrauber sowie einer Drohne der Polizei. Mithilfe eines Sonars konnte der Jugendliche schließlich in etwa zehn Metern Tiefe lokalisiert werden.
Nach der Bergung leiteten die Einsatzkräfte sofort Reanimationsmaßnahmen ein. Anschließend wurde der 15-Jährige in ein Krankenhaus gebracht. Sein Gesundheitszustand ist weiterhin kritisch.
Nach ersten Erkenntnissen hatten andere Kinder bemerkt, dass der Jugendliche im Wasser verschwunden war. Sie machten Erwachsene am Ufer auf den Notfall aufmerksam, bevor die Rettungskräfte alarmiert wurden.
Während des Einsatzes kümmerte sich ein Kriseninterventionsteam um acht Augenzeugen und Angehörige, die das Geschehen miterlebt hatten.
Der Allermöher See ist seit Jahren für seine Gefahren bekannt. Insbesondere eine steil abfallende Unterwasserkante hat dort bereits mehrfach zu schweren und tödlichen Badeunfällen geführt.

Der Junge war in einem Netz verfangen, wo auch meine Tochter beim Rettungsversuch sich losreißen könnte.
Warum entfernt man das Netz nicht? Wozu dient er?
Die Badegäste konnten 30Min. nachdem der Junge geborgen wurde, wieder ins Wasser. Und das Netz? Ist immer noch drin. Warten wir auf den nächsten Fang?
Wir sind in Gedanken bei dem 15jährigen Jungen und bei seiner Familie.