Techno statt klassischer Demo-Atmosphäre: Am Samstag sind in Hamburg zahlreiche Menschen zum Demo-Rave auf die Straße gegangen. Mit mehreren Musik- und Lautsprecherwagen zog der Demonstrationszug durch die Stadt.

Los ging es an der Helgoländer Allee. Von dort führte die Route unter anderem über den Fischmarkt und die Holstenstraße in Richtung Schanzenviertel. Anschließend ging es weiter bis zum Sievekingplatz.
Auf den Wagen legten DJs elektronische Musik auf. Viele Teilnehmer tanzten während des gesamten Zuges auf der Straße. Gleichzeitig wurden mit Transparenten und Plakaten politische Botschaften verbreitet.
Der Demo-Rave stand in diesem Jahr unter dem Motto „Alles Gute kommt von unten“. Die Veranstalter wollten damit unter anderem ein Zeichen gegen den Rechtsruck und für mehr Solidarität setzen. Auch Themen wie soziale Gerechtigkeit und der Erhalt der Clubkultur spielten eine Rolle.

Für die Veranstaltung waren zahlreiche Gruppen und Kollektive sowie mehrere Musik-Trucks angekündigt. Die Veranstalter rechneten mit bis zu 10.000 Teilnehmern.
Entlang der Strecke kam es immer wieder zu Verkehrsbehinderungen. Straßen mussten zeitweise gesperrt werden. Autofahrer und Busse wurden umgeleitet.
Am Sievekingplatz sollte der Demo-Rave am Abend enden. Anschließend waren weitere Veranstaltungen und Partys in verschiedenen Hamburger Clubs geplant.
