Symbolbild
Bei einer hamburgweiten Verkehrskontrolle hat die Polizei am Donnerstag mehr als 4.000 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Zwischen 6 und 22 Uhr waren mehr als 180 Einsatzkräfte im gesamten Stadtgebiet unterwegs. Kontrolliert wurden 465 Personen und 466 Fahrzeuge.
Insgesamt registrierte die Polizei 4.028 Geschwindigkeitsverstöße. Dazu kamen unter anderem 41 Fälle verbotswidriger Handynutzung, 13 Verstöße gegen die Anschnallpflicht, 23 Fehler beim Abbiegen oder Wenden und fünf Rotlichtverstöße. Außerdem wurden ein Fall von Alkohol am Steuer und 13 Verstöße gegen die Sicherung von Kindern festgestellt.
Bei den Kontrollen wurden zudem mehrere Straftaten festgestellt. Die Polizei leitete unter anderem Verfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ein. In drei Fällen bestand der Verdacht auf illegalen Aufenthalt.
Besonders auffällig war die Kontrolle auf der Köhlbrandbrücke. Innerhalb von knapp zwei Stunden wurden dort 16 Autofahrer nach Geschwindigkeitsverstößen angehalten. Der höchste gemessene Wert lag bei 92 km/h statt der erlaubten 50 km/h. 13 Fahrer müssen deshalb mit Fahrverbot, Punkten und einem Bußgeld rechnen.
Auch in Harburg wurde kontrolliert. An der Brücke des 17. Juni/Nartenstraße überprüfte die Polizei speziell Lkw beim Rechtsabbiegen. Dort gilt Schrittgeschwindigkeit von maximal 7 km/h. In knapp vier Stunden wurden 30 Verstöße festgestellt, darunter drei Linienbusse. Der höchste gemessene Wert lag bei 28 km/h.
Die Polizei kündigte an, die Geschwindigkeitsüberwachung und weitere Verkehrssicherheitsaktionen fortzusetzen.
