Foto: Lenthe Medien/Reimer
Ein mutmaßlicher Schusswaffenvorfall hat am Freitagnachmittag einen umfangreichen Polizeieinsatz in Harburg ausgelöst. Gegen 15 Uhr wurden der Polizei mehrere Schüsse im Bereich der Drogenhilfseinrichtung Abrigado am Schwarzenberg gemeldet. Zahlreiche Einsatzkräfte rückten daraufhin aus, um die Lage vor Ort zu überprüfen und mögliche Tatverdächtige ausfindig zu machen.
Nach ersten Erkenntnissen soll sich der Vorfall in unmittelbarer Nähe der Einrichtung ereignet haben. Zeugen berichteten von mehreren Schüssen, die im Umfeld deutlich zu hören gewesen seien. Kurz darauf gingen entsprechende Notrufe im Lagezentrum der Polizei ein. Die Beamten reagierten umgehend und leiteten umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein.
Nach Angaben von Augenzeugen sollen die mutmaßlich beteiligten Personen unmittelbar nach dem Vorfall geflüchtet sein. Die Polizei konzentrierte sich daraufhin auf die Suche nach den Verdächtigen und sperrte zeitweise Bereiche im Umfeld des Einsatzortes ab. Ziel der Maßnahmen war es, mögliche Spuren zu sichern und die Fluchtrichtung der Gesuchten nachzuvollziehen.
Für die Fahndung setzte die Polizei ein Großaufgebot an Kräften ein. Neben zahlreichen Streifenwagen waren auch Spezialeinheiten sowie technische Unterstützung aus der Luft im Einsatz. Ein Polizeihubschrauber kreiste über dem Harburger Stadtgebiet, während eine Drohne zusätzliche Bilder aus der Luft lieferte. Die Maßnahmen dienten dazu, die Verdächtigen möglichst schnell zu lokalisieren und weitere Erkenntnisse zum Tatgeschehen zu gewinnen.
Bis zum späten Nachmittag lagen zunächst keine gesicherten Informationen über mögliche Verletzte vor. Auch zu den Hintergründen des Vorfalls sowie zur Anzahl der beteiligten Personen machten die Ermittler zunächst keine weiteren Angaben. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft derzeit die Aussagen von Zeugen sowie weitere Spuren, die am Einsatzort gesichert wurden.
Die Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen dauern an.
