Hamburg – Am Sonntagmittag (7. Juni 2026) ist es in der Hammerbrookstraße im Stadtteil St. Georg zu einem versuchten Tötungsdelikt gekommen. Ein 41-jähriger Mann wurde dabei lebensgefährlich verletzt. Die Polizei bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung.
Nach bisherigen Erkenntnissen hielten sich eine Frau und ihr Bekannter gegen 13.40 Uhr in der Hammerbrookstraße auf, als sie von einem bislang unbekannten Mann angegriffen wurden. Der Tatverdächtige soll versucht haben, die Rucksäcke der beiden zu rauben. Zwischen dem Angreifer und dem 41-jährigen Begleiter der Frau entwickelte sich daraufhin eine körperliche Auseinandersetzung. Im Verlauf des Streits stach der Täter dem Mann unvermittelt mit einem Messer zu und fügte ihm lebensgefährliche Verletzungen zu. Anschließend flüchtete er in Richtung Hauptbahnhof.
Der Verletzte wurde von Rettungskräften unter notärztlicher Begleitung in ein Krankenhaus gebracht und dort notoperiert. Nach Angaben der Polizei schwebt der 41-Jährige weiterhin in Lebensgefahr.
Eine sofort eingeleitete Fahndung mit zahlreichen Streifenwagen, dem Polizeihubschrauber „Libelle“ sowie einer Drohne blieb bislang erfolglos. Der gesuchte Mann wird als etwa 1,60 bis 1,70 Meter groß, zwischen 30 und 40 Jahre alt und von schlanker Statur beschrieben. Er hatte sehr kurz geschnittene Haare oder war glatzköpfig, wirkte ungepflegt und trug ein dunkles Oberteil sowie weiße Socken, jedoch keine Schuhe.
Die Ermittlungen werden inzwischen von der Mordkommission übernommen. Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass sich die beteiligten Personen möglicherweise flüchtig aus dem Betäubungsmittelmilieu kannten.
Zeugen, die Angaben zum Tatverdächtigen machen können oder Beobachtungen im Zusammenhang mit der Tat gemacht haben, werden gebeten, sich beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter 040/4286-56789 oder bei jeder Polizeidienststelle zu melden.
