Die Vollsperrung der A7 in Hamburg ist beendet. Seit den frühen Morgenstunden rollt der Verkehr wieder durch den Elbtunnel und auf dem Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Hamburg-Stellingen und Hamburg-Heimfeld. Damit ist auch die letzte große Vollsperrung der A7 in diesem Jahr beendet.

Besonders wichtig ist dabei der Abschluss der Arbeiten südlich der Elbe. Mit der Freigabe der Hochstraße Elbmarsch, auch K20 genannt, steht dort nun ein rund vier Kilometer langer und auf acht Fahrstreifen erweiterter Abschnitt zur Verfügung. Die Hochstraße gilt als Deutschlands längste Autobahnbrücke.
Die Erweiterung von sechs auf acht Fahrstreifen war ein zentraler Bestandteil der mehrjährigen Bauarbeiten. Der neue Abschnitt verbindet den Elbtunnel mit dem Bereich des künftigen Autobahnkreuzes Hamburg-Hafen. Täglich nutzen mehr als 116.000 Fahrzeuge diesen Bereich der A7.
Am vergangenen Samstag wurde die Fertigstellung der Hochstraße Elbmarsch offiziell gefeiert. Nach rund sechs Jahren Bauzeit ist damit ein wichtiger Abschnitt des A7-Ausbaus südlich des Elbtunnels abgeschlossen. Die Investitionssumme für das Projekt liegt bei rund 605 Millionen Euro.
Während der 55-stündigen Sperrung am vergangenen Wochenende wurden neben den letzten Arbeiten an der K20 auch weitere Maßnahmen entlang der A7 durchgeführt. Dazu gehörten unter anderem Arbeiten am Deckel Altona sowie Wartungs- und Prüfmaßnahmen.

Für Autofahrer bedeutet die Freigabe nun vor allem: Südlich des Elbtunnels ist die A7 wieder auf acht Fahrstreifen befahrbar. Die Bauarbeiten auf der Hamburger A7 gehen an anderer Stelle jedoch weiter. Unter anderem laufen die Arbeiten am Deckel Altona weiter.
