Großeinsatz am Wulmsberg: In der Nacht zu Sonntag ist in einem stillgelegten Hotel am Wulmsberg in Hamburg-Hausbruch ein Feuer ausgebrochen. Der Notruf ging gegen 22:39 Uhr bei der Feuerwehr ein.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Dachstuhl bereits auf einer Fläche von rund 20 mal 40 Metern in Flammen. Aufgrund der schwierigen Lage des Gebäudes und der starken Brandausbreitung wurde die Alarmstufe auf „Feuer mit vier Löschzügen“ erhöht.

Die Feuerwehr bekämpfte den Brand mit mehreren Strahlrohren vom Boden aus und über zwei Drehleitern. Personen befanden sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht im Gebäude. Verletzt wurde niemand.

Die Löscharbeiten gestalteten sich besonders schwierig. Das ehemalige Hotel liegt mitten in einem Wald auf einem Berg und ist nur schwer zugänglich. Durch die anhaltende Trockenheit sorgte zudem der Funkenflug für zusätzliche Gefahr. Während des Einsatzes kam es deshalb vereinzelt zu kleineren Vegetationsbränden, die von den Einsatzkräften umgehend gelöscht wurden.

Zur Überwachung des weitläufigen Waldgebietes kamen mehrere Drohnen von Feuerwehr, Polizei und Technischem Hilfswerk zum Einsatz. So konnte das Umfeld kontinuierlich auf weitere Brandstellen kontrolliert werden.
Rund 120 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr und Technischem Hilfswerk waren in der Nacht vor Ort. Die Arbeiten dauerten bis in die Morgenstunden des 16. August an.
