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Ein Fall mutmaßlicher Tierquälerei sorgt in Hamburg-Lohbrügge für Entsetzen. Kater Lars wurde offenbar mit einem Luftgewehr angeschossen und nur knapp vor dem Tod bewahrt. Jetzt wurde eine Belohnung von 1.000 Euro für Hinweise auf den Täter ausgesetzt.
Der weiße Freigänger kehrte mit einer blutenden Schussverletzung an der Stirn zu seiner Besitzerin zurück. Das Projektil blieb nach Angaben der behandelnden Tierärzte in der Schädeldecke stecken und verhinderte so offenbar Schlimmeres. Lars erlitt eine schwere Gehirnerschütterung und musste notoperiert werden. Bei der Behandlung entdeckten die Ärzte zudem ein weiteres Projektil im Körper des Katers. Offenbar war bereits zuvor auf das Tier geschossen worden.
Die Besitzerin vermutet, dass im Stadtteil gezielt auf Freigängerkatzen geschossen wird. Sie erstattete Anzeige bei der Polizei. Nach ihren Angaben habe es in der Vergangenheit bereits ähnliche Vorfälle gegeben.
Auch Nachbar Stefan Gehrke ist erschüttert. Er hat über seine Firma eine Belohnung von 1.000 Euro für Hinweise ausgelobt, die zur Ermittlung des Täters führen. Hinweise können per E-Mail an privat@elektro-brust.de gemeldet werden.
Kater Lars hat den Angriff überlebt, ist seitdem jedoch stark verängstigt und zieht sich weitgehend zurück. Seine Besitzer hoffen nun, dass der Verantwortliche gefunden wird, bevor weitere Tiere verletzt werden.
