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Mehrere Hundert Menschen haben sich am Sonntagnachmittag an der Lombardsbrücke am Neuen Jungfernstieg versammelt. Gemeinsam gedachten sie der Opfer des Anschlags beim Christopher Street Day in Berlin.
Während einer Schweigeminute fassten sich viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Händen. So setzten sie ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt und Solidarität.

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Die Kundgebung wurde von zahlreichen Polizeikräften begleitet und abgesichert. In den Redebeiträgen stand vor allem eine Botschaft im Mittelpunkt: Die Menschen in Berlin sollen wissen, dass Hamburg an ihrer Seite steht. Gleichzeitig riefen die Redner dazu auf, sich nicht einschüchtern zu lassen und am kommenden Samstag gemeinsam den Hamburger CSD zu feiern.
Auch Hamburgs Polizeipräsident Falk Schnabel nahm an der Gedenkveranstaltung teil. Er kündigte an, dass das Sicherheitskonzept für den CSD nochmals überprüft und weiter verstärkt wird. Gleichzeitig betonte er, dass es derzeit keine konkreten Hinweise auf eine Bedrohung der Veranstaltung gibt.
Die Kundgebung machte deutlich: Vielfalt, Respekt und Zusammenhalt sollen auch nach dem Anschlag sichtbar bleiben. Die Teilnehmer wollten zeigen, dass Angst und Gewalt die queere Community nicht auseinanderbringen.
