Gleich zweimal innerhalb weniger Stunden musste die Feuerwehr zum Krontaubenstieg ausrücken. In einer Erdgeschosswohnung war es am Montagabend sowie erneut am Dienstagmorgen zu Bränden gekommen. Die Einsatzkräfte wurden am Montag, 6. Juli 2026, um 22:16 Uhr und am Dienstag, 7. Juli 2026, um 09:08 Uhr alarmiert.
Nach ersten Erkenntnissen hatte am Montagabend eine Matratze Feuer gefangen. Als mögliche Brandursache wird ein Bügeleisen vermutet. Nur wenige Stunden später kam es erneut zu einem Brand in derselben Wohnung. Diesmal geriet Bettwäsche im Badezimmer in Brand. Beide Feuer konnten von der Feuerwehr schnell gelöscht werden.
In der Wohnung leben eine ältere Frau und ihr ebenfalls älterer Sohn. Beide machten auf die Einsatzkräfte einen deutlich verwirrten Eindruck. Aufgrund ihres psychischen Zustands wurde eine Prüfung einer Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung eingeleitet.
Sowohl die Frau als auch ihr Sohn erlitten bei den Bränden leichte Rauchvergiftungen. Sie wurden vor Ort von Rettungskräften medizinisch versorgt.
Durch die Brände und die Rauchentwicklung entstand ein Schaden in der Wohnung.
Nach Angaben mehrerer Hausbewohner soll es bereits seit längerer Zeit erhebliche Probleme im Zusammenhang mit der Versorgung der beiden Bewohner geben. Demnach seien beide offenbar nicht ausreichend versorgt worden. Ob dieser Umstand im Zusammenhang mit den Bränden steht, ist derzeit Gegenstand weiterer Ermittlungen.
Die Ermittlungen zur genauen Brandursache dauern an.
