Auch die DLRG war an dem Einsatz beteiligt. Foto: Deutschland-112/Presang
Ein Badeausflug auf der Hamburger Alster hat am Samstagabend einen Großeinsatz von Wasserrettern, Feuerwehr und Polizei ausgelöst. Ein 37-jähriger Mann geriet beim Schwimmen plötzlich in eine Notlage und musste aus dem Wasser gerettet werden.
Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich der Mann gegen 22 Uhr in der Alster, als er unvermittelt laut um Hilfe rief. Wenig später verlor er das Bewusstsein. Einsatzkräfte der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), die sich in einem nahegelegenen Wasserrettungszentrum befanden, bemerkten die Hilferufe und fuhren umgehend mit einem Rettungsboot zur Unglücksstelle. Parallel wurde die Feuerwehr alarmiert.

Foto: Deutschland-112/Presang
Gemeinsam gelang es den Rettern, den 37-Jährigen aus dem Wasser zu bergen und medizinisch zu versorgen. Anschließend wurde er unter notärztlicher Begleitung in ein Krankenhaus gebracht. Zu seinem Gesundheitszustand machten die Behörden zunächst keine Angaben.
Während des Einsatzes sperrte die Polizei den betroffenen Uferbereich ab. Mehrere Zeugen wurden vor Ort befragt, um den Ablauf des Geschehens zu rekonstruieren. Weshalb der Mann in der Alster schwimmen war und wodurch der plötzliche Bewusstseinsverlust ausgelöst wurde, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.
