Der Mann schwimmt nahe dem Fahrwasser vor dem Polizeiboot
Ein Schwimmer hat am Sonntag am Elbstrand in Hamburg-Övelgönne einen Großeinsatz von Feuerwehr, DLRG und Polizei ausgelöst. Der Mann schwamm vom Strand bis in das Fahrwasser der Elbe. Dort geriet er in einen besonders gefährlichen Bereich.
Zahlreiche Einsatzkräfte machten sich auf den Weg. Auch ein Rettungshubschrauber wurde alarmiert. Ein Polizeiboot begleitete den Schwimmer schließlich zurück in Ufernähe. Dort konnte er das Wasser selbstständig verlassen. Verletzt wurde niemand.

Der Einsatz zeigt erneut, wie gefährlich das Schwimmen in der Elbe sein kann. Strömungen, Schiffsverkehr und der Wellenschlag stellen selbst für geübte Schwimmer eine große Gefahr dar.
Besonders tragisch: Erst am Vortag kam es nur wenige Kilometer entfernt zu einem tödlichen Badeunfall in der Elbe. Feuerwehr und DLRG appellieren deshalb, das Fahrwasser niemals schwimmend zu durchqueren oder sich ihm zu nähern.
